Fehler bei der Stimmenzählung in Eigentümerversammlungen - Blog
Fehler bei der Stimmenzählung in Eigentümerversammlungen - Blog

5 Kommentare | Hinterlassen Sie einen Kommentar

Fehler bei der Stimmenzählung in Eigentümerversammlungen

Risiken, Folgen und sichere Lösungen

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Welche typischen Fehler bei der Stimmenzählung auftreten
  • Welche rechtlichen Folgen diese haben können
  • Wie Sie mit digitalen Lösungen wie STAPP Ihre Eigentümerversammlungen rechtssicher und effizient gestalten

Warum eine fehlerfreie Stimmenzählung entscheidend ist

Eigentümerversammlungen sind das Herzstück jeder Wohnungseigentümergemeinschaft. Hier werden wichtige Entscheidungen getroffen, die langfristige Auswirkungen auf die Immobilie und ihre Bewohner haben. Doch was passiert, wenn bei der Stimmenzählung Fehler passieren?

Viele Eigentümer:innen und Hausverwaltungen unterschätzen das Risiko von Rechenfehlern, ungültigen Vollmachten oder unklaren Quoren. Diese scheinbar kleinen Versäumnisse können zu ungültigen Beschlüssen, gerichtlichen Anfechtungen und hohen Zusatzkosten führen.

1. Häufige Fehler bei der Stimmenzählung

Trotz langjähriger Erfahrung von Verwaltungen kommt es immer wieder zu Fehlinterpretationen oder Berechnungsfehlern, die Beschlüsse anfechtbar machen. Die häufigsten Fehler sind:

Fehler #1: Keine effektive Zählung der Stimmen

Die meisten Beschlüsse werden grob überschlagen und als Zustimmung oder Ablehnung gewertet. Oft werden Stimmen von Ehepartnern 2-mal gezählt und Vollmachten nicht mitgezählt. Allgemeine Resultate und grobe Schätzungen sind das Resultat. Eine falsche oder nicht dokumentierte Berechnung der Stimmen kann dazu führen, dass ein Beschluss unwirksam ist. Besonders problematisch ist dies bei der Beurteilung der Beschlussfähigkeit der Versammlung und qualifizierten Mehrheiten: Mehrheiten müssen nach Miteigentumsanteilen (MEA) oder nach Köpfen berechnet werden – je nach Art des Beschlusses.

Fehler #2: Ungültige Quoren

Viele Eigentümergemeinschaften sind unsicher, wann ein Beschluss mit einfacher Mehrheit, qualifizierter Mehrheit oder sogar Einstimmigkeit getroffen werden muss.

Fehler #3: Fehlerhafte oder unvollständige Protokolle

Ein fehlerhaftes Protokoll kann dazu führen, dass gefasste Beschlüsse im Nachhinein nicht mehr nachgewiesen werden können. In vielen Fällen fehlen wichtige Informationen zur Stimmenauszählung, was Anfechtungen begünstigt.

Fehler #4: Ungültige Vollmachten

In vielen Versammlungen lassen sich Eigentümer vertreten. Ungültige oder nicht dokumentierte Vollmachten führen dazu, dass Stimmen nicht gewertet werden können.
Ebenfalls werden die Vorgaben bei Vollmachten nicht dokumentiert oder sind bei der Protokollierung nicht eindeutig zuzuordnen, was wiederum die ganze Abstimmung in Frage stellen kann.

2. Die rechtlichen Folgen fehlerhafter Stimmenzählung

Fehlerhafte Abstimmungen sind nicht nur ärgerlich, sondern haben oft schwerwiegende rechtliche Konsequenzen. Dazu gehören:

  • Beschlüsse können angefochten werden: Eigentümer:innen können laut Art. 75 ZGB innerhalb eines Monats eine Anfechtungsklage einreichen.
  • Hohe Verfahrenskosten: Rechtsstreitigkeiten führen oft zu Gerichts- und Anwaltskosten im vierstelligen Bereich.
  • Zeitverlust und Unsicherheit: Wenn Beschlüsse nichtig sind, müssen Versammlungen wiederholt werden, was Verzögerungen, Zusatzkosten und Haftungsansprüche verursacht.

Ein aktuelles Beispiel:

In einem Gerichtsfall in der Schweiz wurde eine Sanierung für eine Liegenschaft beschlossen – jedoch basierte die Stimmenauszählung auf einer fehlerhaften Berechnung der Miteigentumsanteile. Das Ergebnis: Das Bundesgericht erklärte den Beschluss für nichtig, und die Eigentümergemeinschaft musste den Prozess wiederholen. Die Folge sind wesentliche höhere Sanierungskosten und ein Haftungsschaden für bereits ausgeführte Arbeiten.

3. Die digitale Lösung: Warum STAPP für rechtssichere Abstimmungen sorgt

STAPP ist eine innovative, digitale Lösung, die Fehlberechnungen, ungültige Quoren und unklare Abstimmungen verhindert.

  • Automatische Stimmenzählung: Kein Risiko von Rechenfehlern
  • Prüfung von Quoren: Immer die richtige Mehrheit für jeden Beschluss
  • Digitale Vollmachten-Verwaltung: Keine Unsicherheiten mehr bei Stellvertretungen
  • Rechtssichere Protokolle: Jeder Beschluss wird klar und nachvollziehbar dokumentiert

Das Ergebnis?
100% rechtssichere Eigentümerversammlungen, weniger Streit und eine effiziente Beschlussfassung – ohne Risiko!

Fazit: Mehr Sicherheit, weniger Risiken mit STAPP

Eigentümerversammlungen sollten reibungslos und rechtssicher ablaufen. Doch falsche Stimmenzählung, ungültige Quoren oder fehlerhafte Protokolle machen viele Beschlüsse anfechtbar. Die Folge sind lange Rechtsstreitigkeiten, hohe Kosten und unnötiger Stress.

Mit STAPP haben Eigentümergemeinschaften und Verwaltungen eine digitale Lösung, die Abstimmungen rechtssicher, transparent und effizient macht.

Haben Sie Fragen oder Anregungen?

Lassen Sie uns gerne unten auf dieser Seite einen Kommentar da oder kontaktieren Sie unser Expertenteam für eine persönliche Beratung.

Teilen Sie diese Geschichte auf Ihrer bevorzugten Plattform!

5 Kommentare

  1. Märki 13. Februar 2025 um 12:23- Antworten

    Endlich eine Lösung für Eigentümerversammlungen, die wirklich Zeit spart! Wie seht ihr das – sollte jede Verwaltung auf digitale Abstimmungen umstellen?

    • STAPP 13. Februar 2025 um 12:33- Antworten

      Das denken wir auch! Vor allem, weil dadurch Entscheidungen schneller und transparenter getroffen werden können. Aber es gibt sicher noch Verwaltungen, die skeptisch sind. Wo seht ihr die grössten Herausforderungen?

  2. Sabine Rohner 13. Februar 2025 um 17:59- Antworten

    Ich habe so viele Versammlungen erlebt, bei denen endlose Diskussionen über Traktanden geführt wurden. Dieses Tool scheint hier mehr Struktur hereinzubringen. Wer hat schon Erfahrungen mit digitalen Versammlungen?

    • STAPP 13. Februar 2025 um 18:50- Antworten

      Grüezi Sabine Rohner
      Das ist genau das, was wir erreichen wollen – mehr Effizienz, weniger Chaos. Spannend wäre zu hören, ob jemand durch digitale Abstimmungen schon einmal schneller zu einer Entscheidung gekommen ist.

  3. Hans-Peter 25. Februar 2025 um 18:46- Antworten

    Genau das, was wir gesucht haben. Die ersten Tests liefen hervorragend!

Hinterlassen Sie einen Kommentar